„Resonanzdidaktische Gesprächsrunde“ am 02.07.26

Bereits seit einiger Zeit treffen sich die Teilnehmenden des ResoLut-Projektes in regelmäßigen Abständen zu einer „resonanzdidaktischen Gesprächsrunde“, in der Materialien und Impulse für einen resonanzorientierten Deutschunterricht vorgestellt, ausprobiert und diskutiert werden. Gerne möchten wir diese Runden für die interessierte Öffentlichkeit öffnen und laden daher herzlich dazu ein, am Donnerstag, den 02.07., von 16-17 Uhr auf Zoom dazuzustoßen!

Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich, die Anmeldedaten sind die folgenden: https://lmu-munich.zoom-x.de/j/2286174369?pwd=bExNL0NOM1lLSmp6d1dDT29Ib3Z5UT09 (Meeting-ID: 228 617 4369, Kenncode: 257129)

 

Im Rahmen des von ERASMUS+ geförderte Projekt werden Perspektiven eines Unterrichts erforscht, der den soziologisch-pädagogischen Resonanzbegriff nach dem Jenaer Soziologen Hartmut Rosa als grundlegend für das Lernen mit und durch Literatur sieht. Zentrale Komponente einer auf Resonanz abzielenden Pädagogik ist, dass Lernen in wechselseitiger Beziehung stattfindet. Persönlichkeiten und Gegenstände treten in relevante Zusammenhänge. Auf übergeordneter Ebene bedeutet dies, dass im Unterricht ein Resonanzraum entsteht. Gleichzeitig ist mit dem Begriff der Resonanz eine Grundkonstituente des Deutschunterrichts fokussiert: die wechselseitige (Anschluss)Kommunikation mit anderen zu einem Lerngegenstand, die einerseits auf einer Offenheit für den/die Kommunikationspartner:in basiert, andererseits auch immer ein selbstreflexives Moment enthält (vgl. ebd.). Resonanzorientiertes Lernen ist Lernen, bei dem Weltausschnitte erschlossen werden. Durch die inner- bzw. zwischenmenschlichen Aushandlungsprozesse wird es somit zu einem wertorientierten Lernen.